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Gzim Maliqi, CSO

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Wärmepumpenboiler

Gut zu Wissen

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Wärmepumpenboiler

Ist der Boiler an eine Heizung oder eine Wärmepumpe angeschlossen, wird das Wasser indirekt durch eine von der Heizung erwärmte, wasserführende Heizschlange geheizt. Bei Sonnenkollektoren enthält der Boiler zwei Heizschlangen (so genannte „bivalente“ Wasserboiler): die eine ist im unteren Teil angebracht und führt die Wärme der Sonnenkollektoren herbei, die zweite ist etwas weiter oben montiert und wird von der Heizung oder von der Wärmepumpe betrieben; sie stellt sicher, dass die Wassertemperatur genügend hoch ist.

Es gibt auch unabhängige Boiler, genauer gesagt solche, die nicht an ein Heizungssystem angeschlossen sind, sondern eine integrierte Wärmepumpe besitzen.

Ein Wärmepumpenboiler kann im Keller, in der Garage oder in einem Betriebsraum installiert werden – also ungeheizte Räume. Er kann die Wärme dort, wo er aufgestellt ist, direkt der Luft entziehen, und die abgekühlte und trockenere Luft in den Raum zurückleiten.

Die Orte für die angesaugte und die abgegebene Luft können auch in verschiedenen Räumen liegen. Auf diese Weise trägt der Wärmepumpenboiler dazu bei, einen Keller oder einen Trocknungs­raum zu kühlen oder zu entfeuchten. Er ist eine gute Lösung als Ersatz für einen Elektroboiler, denn er verbraucht dreimal weniger Strom. Man muss jedoch das von der Wärmepumpe produzierte Kondenswasser ableiten und darauf achten, dass der Lärm des Kompressors keine bewohnten Räume beeinträchtigt. Wärmepumpenboiler können auch an eine Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden

Wärmepumpenboiler, gut zu wissen

Wie funktioniert ein Wärmepumpenboiler?

Der Wärmepumpen-Boiler entzieht der Umgebungsluft Wärme, welche dann den Boiler aufheizt. Dies ist dreimal günstiger als das Aufheizen eines Elektroboilers. Die Umgebungsluft wird normalerweise aus dem ungeheiztem Keller entnommen. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit Luftkanälen die Luft außerhalb des Gebäudes zu nutzen.

Kosten-Nutzen-Vergleich

Die Energieeffizienz fällt günstig aus, denn man benötigt für die Warmwasserbereitung nur noch ca. 1/3 Energie gegenüber einem Elektroboiler.

Elektroboiler, in der Niedertarifzeit aufgeladen wird, kann mit den gleichen Energieprodukten gerechnet werden.

Warmwasser- Temperatur 55 °C Elektro-Boiler Warmwasser-
Wärmepumpe
Jahresenergieverbruach kWh/a 4’500.- 1’500.-
Investitionskosten CHF 2’000.- 4’500.-
Amortisationskosten über <br> 15 Jahre CHF 133.- 300.-
Verzinsung bei 4% CHF 40.- 90.-
Betriebskosten bei <br> 14 Rp./kWh CHF 630.- 210.-
Jahreskosten CHF 803.- 600.-

Für wie viele Personen produziert ein Wärmepumpenboiler innerhalb eines Tages (24 Stunden) Wasser?

Je nach Größe (Wasserinhalt) kann ein Wärmepumpenboiler pro Tag für vier bis acht Personen Warmwasser produzieren.

Wie viel Fassungsvermögen haben die Wärmepumpenboiler?

Es gibt Wärmepumpenboiler vom 150 Liter bis 500 Liter.

Auf welche Modelle werden Förderbeiträge gegeben?

In welchen Kantonen erhalten Sie Förderbeiträge?

Wo kann ich einen Wärmepumpenboiler aufstellen?

Kann der Wärmepumpenboiler auch in einem Raum, der eine Grundfläche von weniger als 10m2 hat, installiert werden?

Grundsätzlich kann der Wärmepumpenboiler auch in Räumen mit weniger als 10 m2 Fläche in Betrieb genommen werden, vorausgesetzt, dass der Raum mit genügend Frischluft (Fenster schräg stellen) versorgt oder einfach nur die Türe des Raumes offen gelassen wird.

Was muss ich vor der Boiler Demontage organisieren?

Der Elektroanschluss des alten Elektro-Boilers muss vor der Demontage von einem Elektriker fachgerecht entfernt werden.

Muss ich meinen Boiler von Gesetzes wegen ersetzen?

Es gibt momentan keine gesetzliche Grundlage, bis wann Elektroboiler ersetzt werden müssen. Elektroboiler sind jedoch grosse Stromverbraucher und müssen in der Schweiz bei einer Neuinstallation oder Sanierung durch Boiler-Arten mit einem geringeren Energieverbrauch ersetzt werden. Hierzu sind die kantonalen Richtlinien zu beachten

Wieso gibt es einen Kondenswasserablauf?

Wird feuchtwarme Luft über den Verdampfer geleitet, nimmt das Kältemittel Wärme auf und verdampft. Bei diesem Vorgang kühlen sich der Verdampfer und die Luft ab. Hierbei wird die absolute Luftfeuchtigkeit reduziert, am Taupunkt geht der Wasserdampf in den flüssigen Zustand über, es kondensiert aus. Dieses Kondensat muss über einen Ablauf abgeführt werden.

Kann ein Wärmepumpenboiler auch durch eine Solaranlage betrieben werden?

Ja, wenn der Wärmepumpenboiler ein Zusatzregister besitzt, kann an diesem eine Solaranlage angeschlossen werden.

Ist eine Entstehung von Krankheitserregern wie Legionellen im 55° warmen Wasser ausgeschlossen?

Zu den Lebensbedingungen von Legionellen gilt folgendes: Ab einer Wassertemperatur von 50°C findet kaum mehr eine Vermehrung statt. Ab einer Temperatur von 55°C können sich Legionellen nicht mehr vermehren und ab 60°C findet eine Abtötung statt.

Wärmepumpen-Boiler haben eine sogenannte Legionellenschutzfunktion. Diese Funktion kann man manuell ein- und ausschalten.

Referenzen Wärmepumpenboiler